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Die Geschichte eines Helden

Die Geschichte eines Helden

Quelle: EuromaidanPR auf Facebook

Viele verletzte Maidan-Aktivisten werden im Ausland behandelt. So auch Vladimir Goncharovsky, der in einem deutschen Bundeswehrkrankenhaus operiert wurde und jetzt dort eine Therapie durchläuft.

Am vergangenen Wochenende haben wir, einige Aktivisten des “EuromaidanPR auf Deutsch”, die Möglichkeit gehabt, Wolodymyr in Deutschland zu besuchen.

Er wurde in der Instytutska Str. am 20. Februar von zwei Kugeln in die Wirbelsäule getroffen und war gelähmt. Die deutschen Ärzte waren überzeugt, dass er für den Rest seines Lebens behindert bleiben wird. Nur zufällig wurde bemerkt, dass Wolodymyr noch ein bisschen Gefühl in seinem rechten Arm hatte, und er wurde danach dann mehrfach an der Wirbelsäule, beiden Beinen und am rechten Arm operiert.

Seit dem geht es Volodymyr mit jedem Tag besser und besser. Selbst die Ärzte sind erstaunt, dass er schon langsam laufen, viele Übungen machen und unter anderem am Heimtrainer Fahrrad fahren kann. Längere Strecken schafft Wolodymyr nur mit dem Rollstuhl, aber er hat sich ein Ziel gesetzt, schon in einem Monat nur mit einem Rollator zu laufen, und den Rollstuhl nie wieder benutzen zu müssen.

Denn zu Hause warten auf ihn drei kleine Kinder und die hochschwangere Frau, zu denen er unbedingt zurück will.

Und wie er sagte, möchte er keine Last für die Familie sein, deshalb ist sein Wille, so schnell, wie möglich, zu genesen, so stark.

Am 19. Februar feierte Wolodymyr seinen Geburtstag. Am 20. Februar wurde er angeschossen.

Er fragte uns: “Dass ich überlebt habe, war es ein zweiter Geburtstag oder ein Geschenk zu meinem eigentlichen Geburtstag?”

Wir hatten keine Antwort darauf. Aber wir wünschen diesem tapferen und so bescheidenen Mann eine noch schnellere Genesung und alles Gute für sein Leben und seine Familie.

Er hat uns gebeten, unbedingt über die deutschen Ärzte und die Volontäre, die ihm helfen, zu schreiben, damit alle erfahren, dass er ihnen sein Leben verdankt.

Wir, unsererseits, finden diesen durch den langen Aufenthalt im Krankenhaus abgemagerten, aber so tapferen und innerlich starken Mann großartig und bedanken uns bei ihm, dass er beinahe sein Leben für uns gegeben hätte.

Auf dem zweiten Foto wird Wolodymyr von zwei anderen Aktivisten weggebracht. Auf dem dritten Foto liegt er oben links im schwarzen Helm. Der Mann in einer Sporthose links von ihm wird einige Minuten später mit einem Schuss in die Brust getötet.

Das vierte Bild zeigt ein Röntgenbild seines Oberarms vor der zweiten Operation in Deutschland.

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