Experten untersuchen das “Hinrichtungs-Video” des Verrückten Bezler, auch bekannt als Dämon

 

2014/06/07 • Deutsch

Quelle: Gruppe Informationswiderstand, 6.6.2014

bezler

Die Gruppe Informationswiderstand hat Experten gebeten, das von den Terroristen gestern [5. Juni] veröffentlichte Video zu analysieren, das eine Hinrichtung und ein Ultimatum des Sadisten Bezler (alias Dämon) [Kommandeur der Terroristen in Horlywka (Region Donezk); der Üb.] zeigt.

Die Experten fanden das Folgende heraus: “Der Schwerkraftvektor der fallenden Körper passt nicht zur Richtung des Schusses. Dem Klang der Verschlussträger zufolge wurden zwei AK-74s entriegelt. Wenn man die Schußgeräusche analysiert, dann wurden Platzpatronen gefeuert (deshalb handelte es sich auch um einzelne Schüsse). Die Offiziere sind in Zivilkleidung. Einer trägt ein schneeweißes Hemd, was nach einigen Tagen Haft kaum möglich ist (die T-Shirts wären, gelinde gesagt, nicht sehr sauber gewesen, und nachdem die Schüsse gefallen sind, wäre das weiße Hemd voller Blut gewesen). Es wurden keine Gesichter gezeigt.”

“Beide Männer fallen recht ordentlich, rollen sich und heben die Beine leicht an, aber sie hätten sich in Richtung der Flugbahn der Kugeln lehnen sollen” . Man kann sehen, dass die Person in dem weißen T-Shirt den Kopf hebt, während sie fällt und sich dann vorsichtig auf den Boden legt, um sich nicht selbst zu verletzen. Die “Erschießung” findet in einem kleinen Raum statt. Tatsächlich können Schießereien in Innenräumen zu Querschlägern führen. Es ist in diesem Fall nicht geschehen. Die in der Szene vorhanden Personen haben keine Angst, von einem Querschläger verletzt zu werden”, schlossen die Experten..

Eine Detailanalyse des Videos bringt keine Ergebnisse, da es sich nicht um eine Montage, sondern um eine inszenierte Verfilmung einer Hinrichtung handelt.


Quelle: sprotyv.info

In dem inszenierten Video hatte Bezler folgendes Ultimatum gestellt:

“Vor drei Tagen hat die Junta einen meiner Männer verhaftet. Wir haben seine Freilassung mit Offizieren der ukrainischen Armee, SBU [ukr. Sicherheitsdienst; der Üb.] und der Polizei verhandelt. Drei Tage lang weigerte sich die ukrainischen Junta, ihre Offiziere gegen meinen Mann auszutauschen, den sie verhaftet haben. Ich habe drei Colonels und drei Oberstleutnants des SBU gefangen genommen. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden alle Vereinbarungen mit der ukrainischen Seite verletzt.

Ich habe drei Tage gewartet, aber jetzt habe ich keine Zeit, um noch länger zu warten. Nun werden Herr Budik und Herr Basyuschenko erschossen werden. Den Herren Turtschynow [ukr. Parlamentspräsident; der Üb.], Parubiy [Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine; der Üb.] und den anderen sage ich: Wenn in einer Stunde mein Mann nicht freigegeben, wird, wird das zweite Paar erschossen. Und ein weiteres Paar nach 1,5 Stunden. Und so weiter, bis alle acht Offiziere erschossen sind. Wenn die ukrainische Armee und der Staat diese Offiziere nicht brauchen, dann brauche ich sie auch nicht.”

Quelle: inforesist.org